Weiterbildungsreihe der Integrationslotsen

Wunsch und Wirklichkeit Ein Austausch für Ehrenamtliche im Bereich Migration

Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird.
Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist.

 

Für die ehrenamtlich tätigen Integrationslotsen im Landkreis Stendal fanden 3 Weiterbildungsveranstaltungen statt. Moderiert wurden die Schulungen durch die Trainer Ken Kupzok und Nöel Kabore von der Agentur Vierfältig aus Halle.

 

Die Themen der Reihe waren:

21.09.20 I 16-19 Uhr
Interkulturelle Kommunikation auf Augenhöhe
Beweggründe und Erfahrungen ehrenamtlich Engagierter mit geflüchteten Menschen bzw. Menschen mit Migrationsgeschichte standen im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung und dienten gleichzeitig dem gegenseitigen Kennenlernen. Aber auch Grenzen und erlebte Enttäuschungen wurden in der großen Gesprächsrunde reflektiert.

12.10.20 I 16-19 Uhr
Interkulturelle Fallberatung
Bei der zweiten Veranstaltung ging es um konkrete Situationen, welche als Herausforderung in der ehrenamtlichen Tätigkeit empfunden werden. In Kleingruppen wurde anhand eines genauen Fahrplans das Problem erörtert, Ressourcen durch positive Wertschätzung mobilisiert und schließlich mehrere Ideen zur Lösung des Problems erarbeitet.

16.11.20 I 16-19 Uhr
Umgang mit Anfeindungen
Ausgehend vom Charakter der „Stammtischparolen“ wurden vier Möglichkeiten aufgezeigt, damit umzugehen: Hinterfragen, persönliche Betroffenheit, Konkretisieren, Überzeugen durch Wissen und Perspektivwechsel anregen. Mit einem digitalen Austausch und dem Hinweis, persönliche Ressourcen zu nutzen, aber auch Grenzen ernst zu nehmen endete die Weiterbildungsreihe.

Die Veranstaltung am 16.11.20 konnte aufgrund der Corona-Bestimmung nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Alternativ wurde ein Video bereitgestellt welches gestreamt wurde. Im Anschluss fand eine digitale Sprechstunde statt. 

 

Die Fortbildungsreihe wurde organisiert durch die Integrationskoordination
des Landkreises Stendal, KinderStärken e.V. und die Freiwilligen-Agentur Altmark e.V.
Gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt.

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